Reines
Biogas für saubere Bioenergie:
Entschwefelungsanlagen
sind chemisch – biologische Reinigungsanlagen, die auf der Basis des
Cellulosegranulates entwickelt wurden um den Brennwert zu erhöhen.
Vorteile
Brennwerterhöhung (
ca. 3%) und Spitzenfrachtpufferung
Ausgleich von Belastungs- und Temperaturschwankungen
kein zusätzlicher Eintrag von Gasfeuchte, wirkt gastrocknend
Rohgasentschwefelung erfolgt ohne Lufteintrag in das Biogas
deutlich höhere Betriebssicherheit und Betriebsstandzeit durch
selbstregenerierbare Filtergranulate
separater Regenerationszyklus
keine zusätzliche Dosierung von Chemikalien nötig
wartungsarm
Abreinigungsgrad im Standardbetrieb < 99 %
Minderung von Biokorrosion an Maschinen und Anlagen
Betriebssicherheit
keine Beeinträchtigung
des Methanbildungsprozesses durch Luft- oder Eisensalzeintrag
sicher und klar strukturierte Steuerungsprozesse
getrennter Beladungszyklus von regenerativer Phase (2 Kolonnenprinzip)
Innen- und Außenaufstellung geeignet
Betriebszeit je Zyklus zwischen 10 und 90 Tagen, je nach H2S Fracht und
Auslegung
optimale Betriebskontrolle durch sicht- und/oder messtechnischer Überwachung
verbrauchtes Filtermaterial kann umweltverträglich entsorgt werden

Verfahrensschritt
1
In Kolonne 2 wird
Biogas mit der Störkomponente H2S eingeleitet; gleichzeitig durchläuft
Luft als Regenerativstoff Kolonne 1
H2S wird am Filtermaterial sorbiert und nachfolgend mikrobiologisch
abgebaut
anfallender schwefelhaltiger Reststoff wird nach dem Auffangen
neutralisiert und entsorgt bzw. zur Entstickung genutzt
Verfahrensschritt
2
in Kolonne 2 wird nach
Beendigung der Beladungszeit Luft eingeleitet (vorher eventuell mit
Inertgas gespült); Faulgas durchläuft Kolonne 1

Ein Modul
kann je nach Anlagenauslegung im down- oder upstream Prinzip gefahren
werden. Alle Materialien bestehen aus korrosionsbeständigem Material (PEHD,
Edelstahl, feuerverzinkter Stahl) u.ä.m.